Tokyo- Paris- Zürich (18. September 2007)

Der Morgen fing mit einem grossen Morgenbuffet an. Es gab alles, was das Herz begehrte und ich war leider nicht im Stande alles auzuprobieren.

Mit dem Shuttelbus fuhr ich dann vom Hotel zum Flughafen. Da ich meinen riesigen Hut nicht im Gepäck verstauen konnte, band ich diesen an den Rucksack. Der Busfahrer nahm dies zum Anlass und fragte mich, wo ich diesen Hut gekauft habe und so haben wir uns etwas unterhalten. Natürlich sprach er mehr als ich (ich kann immer noch kein Japanisch!), aber ich habe ihn trotzdem verstanden und konnte ihm so doch sagen, dass ich den Hut in Kankoku und nicht in Japan gekauft habe…

Beim Check-in musste ich noch etwas Gepäck aus dem Koffer nehmen, denn bei der Air France kann man nicht mehr als 20kg einchecken. Für die JAL sei das zwar kein Problem. Also, 2kg raus und in den Rucksack, der natürlich auch schon sehr schwer war. Aber auf der gesamten Reise hat mir nur die Swiss mit dem Handgepäck Probleme bereitet.

Nach dem mein Gepäck abgegeben war, ging ich noch die letzten kleinen Geschenke besorgen. Dann durch die Sicherheitskontrolle, die Passkontrolle und schon war ich wieder im Ausland.

Ein 12.5 stündiger Flug erwartete mich. Und da ich einen Gangplatz erwischt habe, was ich mir sogar gewünscht habe, war der Start sehr langweilig… 😉 . Ich entschied mich für das Film schauen und sah als erstes Pirates of the Caribbean 3, dann Oceans 13 und zum Schluss noch Rise of the Silver Surfer (Fantastic Four).

Während den Filmen schaute ich regelmässig auf dem Monitor neben mir, wo wir gerade sind und ging ab und zu auch zum Fenster und schaute dort hinaus. Meistens war es aber sehr wolkig und man sah nicht bis zum Boden hinunter. So auch über dem Ural.Auch über Finnland und der baltischen See sah man sehr wenig und so war die Zeit vor dem Monitor doch gerechtfertigt…

Etwa 2 Stunden vor Ankunft in Paris kam eine Stewardess und informierte mich über die Verspätung die wir hatten und bat mich kurz vor der Landung etwa 20 Reihen weiter vorne Platz zu nehmen, so dass ich schneller aus dem Flugzeug steigen kann. Etwa 1.5 Stunden vor der Landung kam noch eine andere Stewardess und schenkte mir ein Blatt mit den Fluginformationen dieses Fluges (jetzt kann ich ziemlich genau meine Fotos mit den Zeiten vergleichen und damit den Ort der Aufnahme bestimmen). Sie meinte, ich hätte so sehr für diese Informationen interessiert…

Etwa 20 Minuten vor der Landung kam mich dann die Stewardess holen und gab mir einen neuen Platz. Sie sagte mir, dass ich nach der Landung mein Gepäck nehmen müsse. Nach der Landung kam sie dann wieder und brachte mich erst durch die Businessklasse (wo bereits alle aufgestanden waren) und dann noch durch die First Class und übergab mich dort einer weiteren Stewardess. Als zweiter konnte ich aus dem Flugzeug steigen und dort standen bereits wieder mehrere JAL-Angestellte. Es wurde noch was gesagt, dass ich der Transferpassagier bin. Sofort stand da wieder jemand vor mir und sagte mir, sie hätte das Check-in für den Weiterflug nach Zürich für mich bereits gemacht und überreichte mir die Tickets. Ich habe nicht gedacht, dass ich als Economyclasspassagier einen so tollen Service erhalte. Wer also mal via Paris oder Frankfurt nach Japan reist, der buche bei der JAL.

In Paris war ich nicht lange und ich hatte nicht mal Zeit um zu fotographieren. Zuerst musste ich den langen Gang entlang, dann zur Sicherheitskontrolle und zum Schluss noch das Gate suchen. Paris ist schlecht angeschrieben und die Infotafeln sagen mehr über die Shops, die es dort hat, als über die Gates. Beim Gate angekommen bliben mir keine 5 Minuten bis zum Boarding.

Auf dem Flug nach Zürich habe ich Paris gesehen, erst die Seine, dann Wolken, dann den Triumphbogen, später noch den Eifelturm, dann wieder Wolken. Der Flug war kurz. Starten, essen (zum Essen hatte man keine Zeit), Toilette, Landen. Und in einer Rekordzeit vom Flugzeug via Passkontrolle und Gepäckausgabe zum Ausgang, zum Zug nach Luzern.

Luzern, 19. September 2007, 1938 +2GMT